Tag eins nach dem Neuanfang Drucken
Geschrieben von T. Rademacher (Solinger Morgenpost)   
Montag, 23. Mai 2011

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Die Alligators wollen auf die Erfolgsspur zurück. Dieses Ziel haben die Solinger Bundesliga-Baseballer nach einem 11:6-Erfolg und einer 0:3-Niederlage gegen die Dortmund Wanderers nicht erreicht. Doch es gibt positive Signale.

Die Dortmund Wanderers sind bekannt dafür, gerne eine Partie eines Doppelspieltages gegen die Alligators zu gewinnen. Auch in wesentlich besserer Verfassung, als die, in der sich die Mannschaft derzeit befindet, haben die Solinger Baseballer schon knappe Niederlagen gegen die Bierstädter kassiert. Das war gestern nicht anders.
Die Gäste profitierten im zweiten Duell von zwei verletzten Solinger Stammspielern und einer Alligators-Mannschaft, die noch lange nicht den Zenit ihrer Leistungsgrenze erreicht haben dürfte.

In der ersten Begegnung jedoch ließen sich die Alligators nicht beirren. André Hughes hatte auf dem Wurfhügel nicht seinen besten Tag erwischt. Der Pitcher hatte ungewöhnlich viele Kontrollprobleme und wurde immer wieder von den gegnernischen Schlagleuten erwischt. Die Alligators-Offensive fing ihren Werfer auf. Dominik Wulf präsentierte sich am Schlag überragend. Im dritten Durchgang beförderte der Nationalspieler den Ball über den Zaun im linken Centerfield und verwandelte damit einen 1:3-Rückstand in eine 4:3-Führung. Zwei Abschnitte später erhöhte Robin Drache mit einem mächtigen Schlag gegen den Zaun bei geladenen Bases auf 7:4. Im weiteren Verlauf der Partie war es erneut Wulf, der unter Beweis stellte, dass er mit Wanderers-Werfer Dennis Stechmann kaum Probleme hat. Vier Treffer und fünf erschlagene Punkte standen am Ende des 11:6-Erfolges für Wulf zu Buche.

In der zweiten Partie wendete sich das Blatt. Hatten die Alligators gegen Dennis Stechmann ihre Chancen mit Treffern genutzt, hielt Matt Kemp die Solinger Konkurrenz unter Kontrolle. Zwar kassierte der Dortmunder Spielertrainer immer wieder Treffer, doch in entscheidenden Situationen half ihm seine Defensive und ab und an auch das Glück. Phil Ortez hatte die Kugel zum Beispiel hart erwischt, doch der Ball landete direkt im Dortmunder Handschuh.

Die Solinger hingegen zeigten sich in der Defensive immer noch anfällig. Moritz Buttgereit verpasste einen Routine-Wurf zur ersten Base, was später mit dem dritten Gegenpunkt bei der 0:3-Niederlage bestraft wurde. Zuvor hatte Phil Ortez im Außenfeld einen Ball nicht sauber aufgenommen, wodurch ebenfalls ein Dortmunder Läufer hereingekommen war. Ihren Erfolg feierten die Wanderers im Übrigen erst mit Robin Drache auf dem Solinger Mound. Neuzugang J.D. Scholten hielt die Alligators sechs Durchgänge schadlos. Nur im ersten Inning hatte der US-Amerikaner Schwierigkeiten gehabt und sich durch Kontrollprobleme die Bases geladen. Die Mehrheit seiner insgesamt 108 Würfe schmiss Scholten danach in die Strike-Zone.

 
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