| Draches wichtige Strike-outs |
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| Geschrieben von T. Rademacher (Solinger Morgenpost) | |
| Montag, 11. April 2011 | |
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Die Alligators müssen sich auch bei den Bonn Capitals mit einem Split begnügen. Bei dem 6:5-Sieg und der 9:11-Niederlage überzeugten die Solinger Baseballer vor allem mit Robin Drache auf dem Wurfhügel. Gegen Tim Henkenjohann fühlen sich die Alligators wohl. Der Bonner Werfer hat noch nie gegen den Solinger Baseball-Bundesligisten gewonnen. Die Geschichte hat der Pitcher der Nationalmannschaft auch gestern nicht neu geschrieben. Dabei waren seine Chancen so groß wie selten zuvor. Er bekam es auf Solinger Seite nicht mit dem im Urlaub weilenden André Hughes, sondern mit Jens Cornelsen zu tun und trat der wohl verwundbarsten Alligators-Aufstellung seit Jahren gegenüber. Die jedoch kämpfte sich verbissen ins Spiel und rang Bonns Pitcher Nummer Eins immerhin fünf Zähler ab. Den Anfang machte Karsten Schäfer im vierten Durchgang. Der ehrgeizige First-Basemann wurde zwar an der ersten Platte ausgemacht, auf seinen Schlag aber punktete Moritz Buttgereit zum 1:0. Im fünften Inning legte Robin Drache unterstützt von der Bonner Feld-Defensive die Zähler zwei und drei nach. Dann erhöhte Patrick Kanthak auf 4:0. Eigentlich lief alles nach Plan für die Mannschaft von Trainer David Daniels. Bis zu diesem Zeitpunkt war Jens Cornelsen gegen die Bonner Schlagleute kaum in Bedrängnis geraten. Beim nächsten Angriff der Gastgeber ließ der Werfer allerdings nach. Florian Nehring verkürzte durch einen schönen Schlag auf 2:4. Kurz darauf mussten die Solinger den Ausgleich und sogar den Rückstand hinnehmen. Der für Cornelsen eingewechselte Sebastian Bernards schaffte bei drei Bonner Schlagleuten kein Aus. Erst Thomas Rubis, der in der vergangenen Woche so kalt erwischt worden war, sicherte mit einem Strike-out bei geladenen Bases ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis und für die Alligators das wichtige dritte Aus. Mit der 5:4-Führung im Rücken zeigte Henkenjohann nun Nerven. Dustin Hughes stand auf der dritten Base, als der Bonner sich einen Fehlwurf in den Dreck erlaubte. Hughes startete durch und glich das Duell damit aus. Es folgte der große Auftritt von Robin Drache. Im siebten Abschnitt standen die Capitals kurz vor ihrem nächsten Erfolgserlebnis. Auf der zweiten und dritten Base befanden sich Läufer zum Punkten bereit. Einzig einen Ball mussten die Gastgeber noch ins Spiel bringen. Robin Drache kam für Rubis auf den Mound. Brett Van Hooser und Max Schmitz-Stercken brachten die Kugel nicht ins Spiel. Drache schickte beide per Strike-out zurück auf die Bank. Das Glück war nun auf Solinger Seite. Capitals-Neuzugang Rooper Hubbart leistete sich einen schwerwiegenden Fehler. Dustin Hughes durfte aufgrund zu vieler schwach platzierter Bälle per Freilauf auf die erste Base. Das hatte Hubbart offenbar nicht erkannt und versuchte, Phil Ortez, der von der ersten auf die zweite Base unterwegs war, aus zu werfen. Dies ist bekanntlich nicht möglich. Durch Hughes´ Freilauf musste auch Ortez eine Base weiterrücken. Hubbart geriet in Hektik, überwarf Florian Nehring an der zweiten Base, und Dominik Wulf wusste nicht, wie ihm geschieht. Durch den ins Outfield geworfenen Ball konnte der am dritten Kissen stehende Wulf zum 6:5 nach Hause sprinten. Dabei blieb es. Vor allem, weil Drache weiter so stark war.
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1. Bundesliga Nord - 10. Spieltag
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Sonntag, 3. Juni 2012 - 13.00 Uhr Baseballpark Weyersberg, Kotter Str., Solingen |
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Bundesliga/Nord 2012
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1. |
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PAD | 13 | 03 | .813 |
| 2. | ![]() |
SOL | 14 | 04 | .778 |
| 3. | ![]() |
BON | 12 | 06 | .667 |
| 4. | DOR | 08 | 08 | .500 | |
| 5. | HSV | 07 | 08 | .467 | |
| 6. | DOW | 06 | 12 | .333 | |
| 7. | COL | 05 | 10 | .333 | |
| 8. | BER | 02 | 16 | .111 | |
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