Keine Mittel gegen deutschen Meister Drucken
Geschrieben von AR   
Montag, 29. August 2011

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Hatten sich die Solingen Alligators vor Beginn des ersten Spieltages im Halbfiale um die deutsche Meisterschaft noch Aussenseiterchancen ausgerechnet, stand am Ende Wochenendes die Erkenntnis, dass die Mittel nicht ausreichen um den amtierenden deutschen Meister auch nur im Ansatz zu gefährden.

Lediglich drei Hits in acht Innings gelang der Solinger Offensive gegen Mike Bolsenbroek im ersten Spiel. Dagegen wurde André Hughes auf der Gegenseite von Regensburg bereits im ersten Inning getroffen. Bei einem Aus gelangen Petr Cech und Ludwig Glaser Singles, ein RBI-Groundout reichte den Gästen zur 1:0-Führung.

Die trafen dann jedoch erst im vierten Inning wieder. Nach einem Hit, einem Walk und einem weiteren Single sah sich Hughes mit geladenen Bases konfrontiert, die zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht verwertet werden konnten. Die endgültige Wende in diesem heiß umkämpften Match gelang den Legionären im sechsten Inning. Nach einem Single von Glaser schoß Evan LeBlanc die Kugel zum 2-Run-Homerun aus dem Stadion. Eine erste Möglichkeit den Spielstand zu korrigieren ließen die Alligators im siebten Inning verstreichen, bei einem Aus ließen sich zwei Runner in Folge bei dem Versuch, eine Base zu stehlen, vom Gegner fangen. Im achten Inning konnte Hughes erneut Punkte bei geladenen Bases verhindern, der endgültige Einbruch folgte dann im neunten Durchgang. Dem Leadoff-Homerun von Christoph Zirzlmeier folgten drei Singles in Folge zum Zwischenstand von 5:0 und bedeuteten das Ende des Arbeitstages von Hughes. Der eingewechselte Sebastian Bernards musste die beiden auf Base verbleibenden Runner noch scoren lassen, konnte dann das Inning aber beenden.

Die Ehrentreffer für die Alligators gelangen ebenfalls im neunten Inning, als der überragende Bolsenbroek durch Jonathan Eisenhuth ersetzt wurde. Der kassierte einen Single. Nach einem Base-on-Balls traf Dominik Wulf zum RBI-Double und damit 7:1 und schickte Eisenhuth zurück ins Dugout. Für ihn übernahm Boris Bokaj auf dem Mound und damit zwei Runner, die beide nach einem Infield-Error noch auf 7:3 verkürzen konnten, an dem insgesamt übermachtigen Eindruck, den die Legionäre hinterliessen aber nichts mehr änderten, geschweige denn an der Niederlage der Alligators.

Nahezu deckungsgleich verlief die zweite Partie, die wegen der Regenverzögerungen am Samstag auf Sonntag neu terminiert wurde.

Regensburg ging im zweiten Inning, diesemal allerdings durch Fehler in der Verteidigung in Führung. Bei zwei Aus traf Lukas Jahn zum Single. Beim Versuch ihn an erster Base aus zu machen, gereichte in Fangfehler zum sicheren Erreichen der zweiten Base. Matt Vance wurde vom Ball getroffen. Cech schlug einen RBI-Single, auf den Jahn scorte, ein Flüchtigkeitsfehler im Outfield sorgte dafür, dass auch Vance scoren konnte zum 2:0.

Das 3:0 entstand im dritten Inning nach einem Hit von LeBlanc, Christopher Howard holte sich das RBI. Im fünften Inning verkürzte Solingen auf 3:1, ein RBI-Single von Chris Beck holte Florian Götze über Homeplate.

Die weiteren Runs für Regensburg entstanden im siebten und neunten Durchgang. Zunächst konnte Zirzlmeier auf einen RBI-Single von Vance erhöhen, später Cech nach einem RBI Single von Glaser. Die Alligators nutzten das letzte Inning der zweiten Halbfinal-Begegnung ebenfalls zu einem weiteren Punkt. Dominik Wulf scorte auf einen RBI-Single von Patrick Kanthak.

Am kommenden Wochenende in Regensburg käme es schon einem kleinen Wunder gleich, wenn die Alligators die Serie noch drehen könnten.

 
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